Wie hoch ist der Preis für eine Wallbox?

Die Preise für Wallboxen variieren von Hersteller zu Hersteller, liegen aber in der Regel irgendwo zwischen 500 und 1.000 Euro. Hinzu kommen die Installationskosten von 300 bis 600 Euro. Aber es gibt eine gute Nachricht: Um die Kosten zu senken, können Sie in vielen Fällen eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Dietrich Elektroservice Heidelberg berät gerne Sie zu allen Angeboten und Ideen.

Staatliche Zuschüsse helfen bei der Umsetzung

In Großbritannien zum Beispiel können Fahrer von Elektrofahrzeugen vom OLEV (Office for Low Emission Vehicles) EVHS (Electric Vehicle Homecharge Scheme) Zuschuss profitieren, der ab dem 1. April 2020 bis zu 350 Pfund Rabatt auf die Kosten für den Kauf und die Installation einer Heimladestation bietet. Wenn Sie sich für den Zuschuss qualifizieren, wird sich ein Wallbox-Installationspartner in Ihrem Namen um die Beantragung kümmern und den zugewiesenen Betrag von Ihrer späteren Rechnung abziehen. Auch Unternehmen in Großbritannien können die staatlichen Anreize in Anspruch nehmen. Sie können bis zu 10.000 Pfund für 40 Ladegeräte im Rahmen des WCS (Workplace Charging Scheme) beanspruchen, einem gutscheinbasierten Programm, das die Vorlaufkosten für den Kauf und die Installation von Wallbox-Ladegeräten unterstützt. In Frankreich erfolgt diese Förderung in Form von Steuergutschriften: Privatpersonen können 30 % der Installationskosten für eine Wallbox von der Steuer absetzen. Für Unternehmen gibt es im Rahmen des ADVENIR-Programms, das den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Frankreich fördert, Zuschüsse von bis zu 40 % für den Kauf und die Installation von Wallbox-Ladegeräten. Andere Länder bieten ebenfalls Zuschüsse und Steuervorteile für den Kauf und die Installation von Ladegeräten wie der Wallbox. Um zu sehen, welche Subventionen oder andere finanzielle Anreize Ihre Regierung bietet, besuchen Sie die Wallbox-Website.

Die Zukunft der elektrischen Wallbox: bidirektionales Laden

Wie wäre es, wenn Sie Ihr Elektrofahrzeug aufladen und gleichzeitig an das Stromnetz, auch Vehicle-to-Grid (V2G) genannt, oder an das Haus, auch Vehicle-to-Home (V2H) genannt, zurückgeben könnten? Das ist das Prinzip des bidirektionalen (oder „Zwei-Wege-„) Ladens. Die Idee ist, dass Ihr Elektrofahrzeug oft an ein Ladegerät angeschlossen ist, obwohl es voll geladen ist – zum Beispiel über Nacht. Bidirektionale EV-Ladegeräte werden verwendet, um Strom zurück ins Netz oder ins Haus zu liefern. Diese aufstrebende Technologie bedeutet zum Beispiel, dass Sie Ihr Elektroauto nachts aufladen können, wenn die Nachfrage nach Strom geringer ist, und diesen Strom dann tagsüber für die Stromversorgung Ihres Hauses nutzen können (V2H) oder zum Ausgleich von Energieangebot und -nachfrage auf lokaler oder sogar nationaler Ebene beitragen können (V2G). Eine ausgeglichenere Energieversorgung bedeutet niedrigere Kosten und eine zuverlässigere Stromversorgung für alle. Außerdem führt der Ausgleich der Energienachfrage in Echtzeit dazu, dass mehr Strom aus erneuerbaren Energien wie Solar- und Windenergie bezogen wird, die von Natur aus unstetig sind. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, überschüssige Energie wieder an das Netz zu verkaufen! Die Vermehrung von Elektrofahrzeugen in Kombination mit ihren unidirektionalen und (insbesondere) bidirektionalen intelligenten Ladekapazitäten erleichtert die Nutzung von intermittierenden grünen Energiequellen. Dies fördert dann die Einführung weiterer solcher Quellen, was wiederum zu einem Netz führt, das mit einem höheren Anteil an grüner Energie versorgt wird. Bidirektionale Ladesysteme bieten daher eine Form der Energieversorgung, die nicht nur für Fahrzeuge, sondern auch für den Planeten von Vorteil ist.